> R V I <     Dichtung in Windrichtung




.ein Hauch

Die Zeit ist schon die Ewigkeit
Sie dauert bis nichts mehr übrig bleibt

Der Anfang und das Ende sind fort
Die Zeit ist früher und später schon dort

Die Zeit versteckt sich im Moment
Genau der Punkt wird oft verpennt

> R V I <  .2oo3.

13 Texte
+2 Texte
555.html



Ein Bild zum Versanfang finden Sie in .Dichers Büchlein auf Seite 51.










.Durchkommen zum Teufel



Der Teufel                          an der Wand

hält einen klaren Spiegel

                                            in der Hand.

Er hat den suchenden Blick

schon von weitem

                                            gut erkannt.

                                           Schaut bescheiden

                                                                  unsere alten Leiden,

nur so kann er

den Schock vermeiden,

es könnte besser kommen,

als wir selbst es gern                                zum Teufel meinen.


> R V I <  .2oo4.











In .Raum & .Zeit

Wir sehen uns kaum                             Nun, sobald  wir auch

im riesengroßen Raum.              der gleichen Zeit vertrauen,

 können wir uns gemeinsam in die Augen schauen
. .

> R V I <  .2oo5.












.Reizstrom



Hinterläßt mein Denken eine Spur, was denke ich dann
in Zukunft nur?


Führt die Spur zurück zu mir, sind auch Gedanken
von Anderen hier?

Ist meinem Denken die Zukunft fremd, was denkt der,
der sie vielleicht kennt?


Wie kann mein Denken klingen, ohne auch nur ein
einziges Wort zu singen?


Wie still kann mein Innerstes sein, wie laut kann
es seine Gedanken schreien?


Was können meine Gedanken alles tun, wenn sie in den
Gliedern nicht ruhen?


Ist mein Gedanke für immer da, wenn aus ihm
eine Handlung geschah?


Kann ich mein eigenes Reagieren, mit schönem
Denken öfter probieren?


Liegen meine Gedanken dauernd daneben, weil sie sich eine
gute Chance geben?


Ist mir im vorraus Vieles klar, weil vor meinem Gedanken
eine Ursache war?


Können meine Gedanken sich wandeln, wenn sie mit
guten Gefühlen handeln?


Wieviele Gedanken sammelt mein Denken, bis meine Taten
mich schlieslich lenken?


Zuletzt,

für jeden Mensch ein Kompliment, der sein eigenes Denken besser
als das der Anderen kennt.



> R V I <  .2oo5.








.Kling und .Klang


Wie anders können Dinge klingen,
wenn Kinder sie zum schwingen bringen.

Sie beachten auch die kleinste Zelle,
verzichten auf das Überschnelle.

Alles wächst, für die Großen ein Wunder,
sie halten sich manchmal schon für Plunder.

Doch wachsen tun die Großen auch,
nicht nur an Hüfte, Po und Bauch.

Sie können so schön zusammen singen,
dass Kinder täglich zu leben beginnen!


> R V I < .2oo5.









.liebe Menschen


Wie sich ihre Eltern küssen
können nicht alle Kinder wissen.
Einige haben es nie gesehen,
das werden manche nie verstehen.
Diese Kinder können einverleiben,
was liebe Menschen liebstens meiden,
schauen den Dingen tief ins Auge
und lockern deren feste Schraube.

> R V I <  .2oo5.










.Schatzinseln


    Meine Schätze                                                                    wo ich einfach
    sind die                                                                           gerne bin,
  wunderbaren Plätze,                                                da zieht's mich
                                                      immer wieder hin.

                                                Werde ich
                                    dorthin begleitet,                                        und spüre ich den

                                                wer auch 'nen                               frischen Wind,
                                    schnellen Schimmel                               dann freu' ich mich
                                  reitet                                                wie als kleines Kind.
   
                          
              Die Schätze sind
                auch leicht zu teilen,                           
Schlieslich ist das
                weil genügend                                    kein Geheimnis,
        zu den Plätzen eilen.                                                    dass 'n
                                                                                         richtiger Schatz nich'
                                                für ein' allein is'.

> R V I <  .2oo5.












.Geh dicht !

Nachhaltig von Begin
bringt weiterleben
stets den Erdensegen.
Des Rätsels Lösung
kommt zum Ende nah,
zu früh ist nur
der Götter Antwort da.

> R V I <  .2oo5.









.ver such (in weis)


Es ist nicht so schlimm, dass sie nicht passen?
Natürlich kann er jede ver lassen,
obwohl er nie wirklich ver bunden war,
Kausalketten ver traut er im vorraus, klar!

Es ist so traurig, das ver wenden von Leuten,
mit Liebe sich ständig aus Schmerz zu häuten.

Es macht nichts, falls das Ver lieben nicht stimmt?
Ja, eigentlich waren noch beide dann blind

- -

> R V I <  .2oo5.






.Rückspiegel

__________________________________________________


manchmal                             werd' ich vor Schmerz arrogant

schon wieder                                   nicht richtig an der Wand

__________________________________________________


> R V I <  .2oo5.







.king lear's tochter

In jeder situation ist er selbst der könig,
mächtigere wie ihn, gibt es hier eh nicht.
Seine eigene tochter vertauscht erst die pracht,
als sie aus des königs sohn, ihren vater macht.

> R V I <  .2oo5.








.mit Gefühl


Da liegt sie nun mit tausend Wunden
wie hab ich mich aus ihr raus geschunden
sie hat halt einfach nicht mehr gespasst
so ist's beim wachsen, wenn sie platzt.

> R V I <  .2oo5.








.spielhände

 fassen greifen halten zerreisen
  biegen schieben kratzen kneifen
streicheln zaubern bohren pfeiffen

                                                           schnipsen klopfen winken schnüren
                                                                      öffnen schließen ballen spüren
                                                              klatschen probieren suchen rühren

                                                                                    bauen tasten prüfen brechen
                                                                                   würgen zählen denken stecken
                                                                              zeigen verteilen werfen blechen

                                                                      vertrauen stoßen falten packen
                                                                        krabbeln kneten frieren backen
                                                                  picken graben buddeln knacken

                                                      raten drehen tippen raufen
                                               schreiben malen tragen brauchen
                                            deuten fangen jubeln eintauchen

> R V I <  .2oo5.









.zeigen

                                                                          
 beim denken, sprechen, lesen, schreiben, 

 wie kann ein Mensch seine Farben zeigen?
                                                                         

> R V I <  .2oo5.





 .ohne Stimmung

 im Winterschlaf
 auf den kalten Strassen
 jeder grüßt mit Nebelschwaden
 ein warmer Kaffee 

 wer bin ich
 was kann im Frühling geschehen
 woher kommt das
 was kann ich im Sommer nicht verstehen

 nicht schlecht gelaunt
 nur noch nicht aufgetaut
 ohne Stimmung
 frei für eine neue Besinnung

 > R V I <  .2oo5.




.stille

wer sie verläßt macht sich laut

die stille ermöglicht dass er sich traut

wer sie genießt taucht in sie ein

sie möchte auch innere ruhe sein

als eine  glocke  die alle  töne  liebt

und stets hören läßt was in ihr geschieht

lauscht  gut hin  was sie auszudrücken  beginnt

sie kann alles das läuten was einer Stimme niemals gelingt

> R V I <
.2006.







..ein Lied

Eine Trommel ist unbestechlich
genau, weil sie noch niemals schlief.

Deren Töne schwingen mit
jedem bleibenden Schmerz, ganz tief.

Erklärt mit jedem einzelnen
kräftigen Schlag das Zählen von Lügen.


Wie schlecht kann selbst ein
überlegener Täter seine Opfer betrügen.

Die Trommel erspürt jeden
Namen in ihrem Lied mit einem Wort.

Sie singt von Menschen
Kindern, ginge dieses Herz nur niemals fort. 

> R V I <  .2oo6.
       ein Quicktime Video über meine Meinung mit Licht >  und das Bild >  




.antwort


heute schreibe ich einen leeren brief er ist für die geister die ich nicht rief ein weisses blatt ohne heimlichen sinn alles was ich nicht kenne erklärt darin dass es mich weiter nicht mehr verstörrt schlicht zurüchgebe was zu ihnen gehört I so gelangen die furchtbar geheimen dinge seit jahren waren sie eine enge schlinge zu den quellen vergangener schmerzen es passte so garnicht zu meinem herzen für geister trösten noch balast zu kriegen sie fluchen doch aus furcht vor dem lieben I wie lange wird ihre flucht wohl dauern nur mit mir können sie noch weiter schauern ja wollen sie noch weitere ahnen sehen sollten sie ihre wünsche selbst verstehen und starre schmerzen zu änderungen tragen anstatt den hoffnungsvollen angst einzujagen I die seele eines einst geliebten menschen gehöre doch eigentlich einem sehr fremden vermeide deshalb die abstammung zu zeigen sonst kann ich dich vielleicht nicht mehr leiden weiter will ich nicht an vergangenes denken die kraft will ich einem mutigen jungen schenken I er konnte die geister in schlafsäcken fragen wer sie eigentlich sind was zur wirklichkeit taten im traum habe ich dann nicht mehr geweint mit dem jungen habe ich mich zum selbst vereint jetzt will meine antwort in zeilen drängen den geistern ihre auflösung hinhängen

> R V I <  .2oo6.






.klingeln

Die kleinste aller Unarten,
ist auf sich selbst zu warten.
Das sich selbst ist so fein,
es passt in jede eigene Zelle rein.
In irgendeiner kann es sein
und hat geträumt, vom Reisen,
in ungehörten Weisen.
Gut eingestimmt mit zu singen,
mal hoch mal tief zu klingen.
Den ganzen Chor beginnen
wir klingeln schon zu hören,
bleiben wir ohne unartiges stören.

> R V I <  .2oo6.
.an sich

Die unverhüllte Liebe verwandelt
listenreich die Triebe zu Etwas

das es garnicht gibt, so sieht's
ein Mensch der modisch liebt.

> R V I <  .2oo6.



.

E t w a s  >            Brief im anderen Licht  >             Achtung Werbung  >  


 Blubb >        Der Himmel und die See  >             Frische fürs Gehirn >    


Testbild  >                  nichts sagen  >                    .kein Gedicht  >
   



  I I     I 2      I 3                            +2 Texte
.Körper in Schrift

 während Sie sehr bewegend oder beinahe ruhig durch Sphären gleiten
wie selbstverständlich vom eben noch ins gleich sich heimlich schleichen
 beginnen Wesen sich leichter zu verstehen wenn Körper andere andere Wesen auch mal sehen

> R V I <  .2oo6.




.T // r / a / u / m

Der Raum ist auch Unendlickeit
er macht sich hinter der nächsten Grenze breit

In die ferne Tiefe könnten wir sehen
würden wir das Nächste hier schon verstehen

Das neu gefundene Feld wäre ein Traum
würde mancher Geist sich manchmal etwas höher trauen

> R V I <  .2oo6.


.Alles das was

Alles das, was wir selbst zur Wirklichkeit tun,
lässt unseren Geist mit diesen Tatsachen ruhen.

> R V I <  .2oo6.






.stichwahl

Der Unterschied zwischen Liebe und Trost
besticht garnicht so besonders gross
sondern eher unheimlich klein
es passt Enttäuschung rein

> R V I <  .2oo6.




.total

Spüre ich mehr als es für mich gibt
dann bin ich nicht gleich total verrückt

es kommt eine Überraschung dazu
sie hat einen Namen und heißt Du.

> R V I <  .2oo6.



.text

 I meine I  gedanken  I  bewegen  I sich I in I worten I weniger I als I ein T iger I hinter I gitterstäben I
( deren ( aussage ) wird ( wie ( zum ( blick ) der ( menschen ( die beraubte freiheit ) weniger fürchten )

> R V I <  .2oo7.



Y

Äste

Der stärkste Ast
bot mir eine Nacht
die stille Kühle
wer Sie ist

Der Tote wußte
unter seinem Baum
doch antworten
das tat er nicht

So harten wir
lauter Tage ohne Wort
ohne Trauer lies
er mich gehen
 
Zu viele Wunder
reißen an der Welt
läßt die schönste Blüte
alle Wurzeln sehen


> R V I <
.1995.   -   .2oo7.

.anbringen


bringe einem Menschen
Nachdenken an
raube ihm seine Zeit .


bringe einem Menschen
Einfühlen an
mache ihn sie suchen .

bringe einem Menschen
Handeln an
schenke ihm welche dazu .

bringe einem Menschen
Lachen an
lasse ihn sie vergessen .
dismontierte Worte
bringe einen Menschen
zum Lieben
bringe eigene dir
halte an ...
. : Alt.An.

> R V I <  .2oo7.
Im Verborg
dort wohin
End unent
offen hort

.Fang An
allem hab
schon zog

:

fern sann
:

> R V I <
.2oo7.
Traum kein Prinz


Der See ist sehr tief
am Ufer liegt Ihr Kamm
sein Schimmel hat acht
damit er nachfolgen kann.

Das Reiten über die Hügel
stets unendlich oder schnell
des Rappen Fell schwarz
Ihre Augen glänzten hell.


Es ist wie ein Märchen
oder doch mein Traum
schwebend tief tauchen
Regung, Fühlen, Schauen.


Das ist sein See
der Urdrache schläft
wird er erst geweckt
ist sterben zu spät.

Gebraut aus  Wasser
Feuer  Erde  und  Luft
überdauert selbst Bäume
wenn das Leben ruft.


Ich will kein Ende finden
Dein Wesen berühren
dichte seidene Hüllen
Körper, Wärme, Spüren.


> R V I <  .2oo7.

.     .
.  

.transparenz


Lava gefriert nicht
am Inneren des Vulkan.
Sie löscht sich weit draußen,
von kalten Berührungen, an.

Ein Betrachter sieht eben
vom Inneren bindend sich.
Dieser Spiegel verändert nie,
doch ist diese Einsicht Nichts?

Haut erkundet sich beides
ein Spiegel dem Fühlung passiert.
Das Innere tut seines
sobald Lava und Spiegel klirrt . . .


> R V I <  .2oo7.
> *


 Die Kugel

 r o l l t


 wohin er

 s p r i c h t


 *

 selbst wenn

 s i e


 in tausend Stücke

 b r i c h t


 *


 liebend

 sterben

 werdend

 vergehen




 in

 j e d e m

 der Stücke

 wird a l l e s

 s t e h e n


 *


Eine Sammlerin

findet sicher

 v i e l e


 S i e  e r s p ü r r t

 tiefe Gründe

 fern derer

 Z i e l e


 *


 setzt Alle
 z u s a m m e n
 und
 liest die
 S c h r i f t


 *


das

L e u c h t e n

sagt

I h r

*********************

 D i c h n e h m e i c h m i t

*********************

 > * *


> R V I <  .2oo7.
Mit Ihr

An manchen Leben
wenn ich endlos reise

durch die weiten
Wälder streife

ist es ganz laut
um sie herum

mein Hören bringt
jede Stille um

das Leben liebt
in jeder Zelle

das kann ich zeigen
an jeder Stelle

bringt das Glück
schreiend zu mir hin

In Lust und Liebe
bin mitten drin

Kann ich wieder
mit Augen sehen

will ich nach Hause

endlich

Mit Ihr gehen

:

wie lange ist es her

gleich

Sie gibt immer mehr


> R V I <  .2oo7.

Bahnhof

IO

:

Wesens

Zuege

bringen

Huellen

:

> R V I <  .2oo7.

immerso


es leuchtet

knisternd

leise


unausdrücklich

bleibt es 

ihr


das hören hier

gehört zu

mir


Dichtern

ihre

Weise


>  R V i  >  .2oo7.

.mittig


welches Wasser fliest nicht in die Mitte
welches Licht strahlt von nebendran

welcher Mensch kann am Tot vorbei
welcher Mensch hat kein Leben an

wir dürfen durch die Mitte gehen
welche Richtung wir auch sehen

welches Mittel ein jeder wählt
wird im Jetzt als Kind erzählt

welches Handeln sich auch erbot
es ist die Mitte die uns hierher sog

welchen weiteren Weg wir dann trinken
welches Licht kann schon Dunkelheit finden


> R V I <  .2oo7.

wege und weiser

:

wieso können worte

hier so fern der wahren orte

menschen

mir war es gewahr und wunder

träume leisten

:

bald las ich woanders eine sache

die sich vermischte

es kam zu der anderen stelle

und wischte

mich einfach fort

:

es blieb keine weile

der alte kam tobend mit eile

ich streckte die Waffen

mußte laut lachen

:

schreib bindung trennen

unlautbares nicht zu bennen

er ist für mich derda und ewigkeit

:

es gibt viele dinge

es ringe jeder mensch

und bringe es hier her gleich

:

ich wünschte

wir wären

frei

:

es bleibt geworden

in schrift gesteint

:

menschen kinder

laufen jeden weg

auf dem vielleicht

ihr name steht

:

denn im licht dieses wesens

ist ein kein anderer gemeint

.

> R V I <  .2oo7.

*


Die Insel



Dürfte
    )
ich
(
mich nur
      )
Eines
 (
trauen.
      )
Dann
   (
     )
würde
(
ich,
    )
in dem
(
was
      )
allertiefste
  (
Liebe ist,
     )
Dir
(
in Deine
       )
Augen
  (
schauen
( *  * )

.

> R V I <  .2oo7.


.

.ein ich oder n ich t

Es verbrennt
das Licht in
Zeilen

Die Schatten
seiner Lettern
spiegeln

Dem Grund
entsetzend Leben
bietend

> R V I <  .2oo7.
.weltvergessen
Seelenw. . . . ung
es scheint
nichts
Je tiefer uns Eines berührt
es klingt
still
So länger ein Wanderweg
ein liebes
spiel
Es bin nicht ich, was ich seh!
> R V I <  .2oo7.

> R V I <  .2oo7




mein Heim, für Dich





lange vor der Erinnerung


Der Kranz der Toten wird im Leben geflochten,

so, wie deren Herzen pochten.

Ihnen gebührt aller Ruhm, dafür brauchen Lebendige

nichts tun.

Auch wenn es nur Gedanken waren,

die vergessen schon zu Grabe getragen,

trifft das Licht in Stille, aus Dunkel, im Allertiefsten,

Wille.


> R V I <  .2oo7.

                                                                                                                                         

.

person

.

nie im Spiegel

heraus gehört


tief empfunden

Sinne entlassen


beseeltes Wesen

ein Körper erfährt


lebendige Glut


kein Geist ersinnt

was Berührung spinnt

.

> R V I <  .2oo7.

.

 
{ elemente }

in allen bewegen

wie viele
mag es geben

in allen ruhen

spüren
was sie tun

feine netze finden

zusammenhänge
mit wesentlichem binden

> r v i <  .2oo7.
.

Ein Hauch zur Nacht vom Tage

.



Diese Nacht

bleibt

einem Gedicht

aus fliesendem blau

im Hintergrund

ein Kerzen-

Licht



Am Tage

suchte

ein Sengen

in hellen Klängen

tiefe Verlorenheit

es fand sich wirklich

nicht



Wäre es ein Schatten

der Tage

und Nächte

trennt

es stünde anders

doch es ist

die Welt



Machte Leben

mit uns

eines

geteiltes Enden

das jedem

bleibt

welche Sehnsucht

bekennt sich keines

was erlesene

Schönheit

meint


.

> R V I <  .2oo7.
 
.


                                                                                                                
.

soli

.

wie eigensinnig
der Seele ertrag

kein Meister findet
was ein Duett vermag

der Schönheit Stimme

.v
..e
...r
....k
.....l
....i
...n
..g
.t

mit einem Geist .......................................... der ohne Zukunft singt

.

> R V I <  .2oo7.

.


                                                           




loslassen
(mülltag)
ich werfe mich in der letzten runde
an die stelle oder zur genauen stunde
dorthin wo ein beginn der anfang
jenes schattens ist der sich in dunkelheit
wieder findet anstatt bei falschem licht
das unglaubliche mit bekannten ansichten
vermischt
> R V I <
.2oo7.
                 
nun Du

Wenn Du aufhörst Dich gnadenlos selbst

zu verstehen,

in jedem eigenen Wunsch das fremde Gegenteil

zu sehen,

beginne nun Deine eigenen Schritte zu gehen . . .

.

> R V I <   .2oo7.

.


Angekommen ?

Noch mit zart gespannter Haut
Zeittriebe
übersteigt die Tiefe der Lust
Ihre Spuren bleiben eine Vergangenheit
jenen höchsten Punkt
doch wie nahe diese auch immer reicht
an dem erfüllte Befriedigung
die Momente sind was in Zukunft weicht
zum sicheren Ende kommen muß
> R V I <  .2oo8.  >
> R V I <  .2oo7.

vertrauen


es sind hier
alle buchstaben gleich

groß geschrieben

das unterstützt rythmus
der vergänglichkeit lesen

finde, unendlich viele details

beobachte, vor sinnen verweilt

und beurteile nicht

eines davon ist



> r v i <   .2oo8.  >





*
es sind diese einfachen Dinge, ohne sich selbst zu verlieren unsere Nähe weit zu spüren
***




i » n [ i ] g ∫ t e • s / t - r , e : i ! f = z___ü + g * e

.      (von dort übersetzt)      .



zu unseren unergründlichen Welten

wo

alle Regeln des Reisens gelten

weiter

als nächste Ankunft bleibt

entwickelt

da sein besondere Zeit


(                                                       )


.


> r v i <  .2oo8.
Über Tag und Nacht

Ich spüre

deine

Hand

an meinem

Herz


zu jedem

erfüllten

Moment

den Schmerz


ohne dich

wach

träumend

zu sein


um die Haut

ich trage einen Mantel
wenn ich unter Menschen gehe
&
spüre sein Gewicht
wenn ich einen Menschen sehe

> R V I <  .2oo8.

weiter nichts .  .  .

Die kühle Zeit streift leise

über zarte Nacken

berührt den Hauch
in Seelenbildern
eine näher als sein Reise

> R V I <  .2oo8.  >
                                                                                                       
tiefe ..

ohne Balast
möchte ich den Welten .. entgleiten

in leichten Federn
auf Schwingen dir ..  bleiben

aus tiefem .. Klang
den Liebe trägt

 bis dein Herz .. versunken
mit inniger Stille schlägt

> R V I <  .2oo8.  >

                   

denn Zaubern berührt

ein Entkleiden
geht einher
zu streicheln
jenes Gefühl
deiner Haut
zu werden

> R V I <  .2oo8.  >

.

niemals ist kein Wort

.

wann bricht der Damm
vor allem gebaut

glüht das Eisen
das einer Haut

rinnt vergessen
getrocknetes Salz

strömen Ängste
            gewonnen

wo unendliches taut

.

> R V I <  .2oo8.  >

.




                                                                                                    

. bis heute .

Diese Tage waren länger, als die anderen, das sind sie immer.

Es werden nicht weniger Gedanken, aber es sollen schöne Worte werden.

Es wird nicht weniger Angst, aber es soll eine nette Geste sein.

Diese Tage waren länger, als die anderen. Davor hatte ich nicht gewusst,
was es bedeutet, immer für anders gehalten zu werden.

Bis heute bin ich es nicht, doch am nächsten Morgen.

.







wenn wir selbst vor dem Spiegel stünden
wir würden nichts erkennen

denn der Spiegel braucht ein Bild
sonst bleibt er klar und zeigt sein warten

unser Bild lässt Spiegel zerspringen
es bewegt sich über Grenzen

Antworten auf unsere Fragen bleiben
zerbrochen in Stücke oder zeichnen eine andere Welt

in welcher ich bin


 ...................... ............. ....................................................................................................... ...............
 Nicht alle Stationen haben Namen, an diesen steht überraschend ein selbst,
 
woher  es kommt und wohin  es geht  bleibt für einen Moment unwichtig
 und dann steht dort manchmal noch eines .

 • •

 über das Mitnehmen

 Das Mitnehmen der wichtigsten Dinge ist ... da sein.

 Wir brauchen nicht darüber reden, was es ist. Wir
 brauchen auch nicht darüber reden, dass es keine
 Sache ist. Wir brauchen uns, wie die Sterne, die
 auf uns schauen. Ihre Strahlen sind so oft, so oft
 das Einzige, was für mich Wirklichkeit bedeutet,
 so häufig, das jeder Moment den Nächsten findet.
 Den Nächsten findet, bis die Ewigkeit ihre Einsamkeit
 überwunden hat, ihren Anfang und ihr Ende überflügelt.

 Und doch nur für Sekunden bleibt die tiefe Nacht,
 sobald ihre Sinne verloren gehen, beginnt die Suche,
 die Suche im Dunkel, die Suche von den Sternen zu uns.

> R V I < .2oo9. >



über das Reisen


die Räder drehen sich

meine Gedanken sind dort

dort wo ich bin


> R V I < .2oo9.



über uns



Wir vertrauen den Klängen der Stille,

wir spüren Licht blind und wir sehen,

ohne jeden Gedankken, einander tief,

in unser sein.

> R V I < .2oo9.



sehr schnell
---
es sind meisst mehr Worte

als ein Gedanke

der doch stets erster bleibt
---
> R V I < .2oo9.




Meine Liebe, du kannst mir nicht nehmen, was ich dir gegeben habe.

>R V I < .2o1o.




von einem besonderem Menschen für ..



                                             

.abendlied

in flammendem Licht,
eine andere Kerze brennt hier nicht

entsteht jener Ton,
zarter Bahnen leicht gefühlter Strom

der Seelen beschwingt,
leiser Atem mit steigenenden Tiefen,

ja, wir sind so verbunden wie ..
bis wir frei und wärmend dicht aneinander schliefen

>R V I < .2o1o.


.finden

Die Suche nach einem Wort,
ich weiss nicht wie lange es ist,
wo es beginnt noch wo es endet.

Es steht für eine Ewigkeit und nie
bleibt dies, von Dir tief erfahren,
als verlassener Ort entwendet.


> R V I < .2o1o.





    hoch